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Editorial Februar

alex shute L1wZJ tVRsQ unsplashMitte Februar beginnt die Passionszeit! Sieben Wochen bis Ostern. Das Wort Passion leitet sich vom lateinischen „passio“ ab, was so viel heißt wie leiden, ertragen. Wir denken an den Leidensweg, den Jesus bewusst gegangen ist. Ich verstehe die Passionszeit als eine Zeit mit Leidenschaft.

Wir stellen uns das so vor, dass wir uns in den sieben Wochen bis Ostern wöchentlich in Kleingruppen mit 3-6 Teilnehmenden treffen. Bitte trag´ deinen Namen bis zum 15. Februar auf der Flipchart ein, wenn du dabei sein möchtest.

Mit einem besonderen Segnungsgottesdienst starten wir in die Passionszeit und am Ostersonntag werden wir dann zusammentragen, was wir miteinander erlebt haben. Es geht uns im Wesentlichen darum, geistliche Gemeinschaft (Koinonia) zu ermöglichen. Das heißt, jede Kleingruppe gestaltet die Treffen nach Absprache. Falls gewünscht, kann das Material der evangelischen Kirche unter dem Motto „Mit Gefühl – Sieben Wochen ohne Härte“ genutzt werden…!

Warum ausgerechnet dieses Fastenmotto? Dazu heißt es im Programmheft: „Uns wurde klar, dass es ohne Gefühl kein Mitgefühl geben kann. Und dass die sieben Wochen der Fastenzeit ideal sind, um einen längeren Übungsweg von innen nach außen zu beschreiten. So entwickelte sich folgendes Grundgerüst: In den ersten drei Wochen geht der Blick nach innen:

  • Was sagt mir mein Herz? (Woche 1: Sehnsucht)
  • Welche Gefühle stecken in mir, wie eng oder weit bin ich selbst? (Woche 2: Weite)
  • Was ist mein wunder Punkt, wo bin ich auf andere angewiesen? (Woche 3: Verletzlichkeit)

Die mittlere Woche markiert einen Wendepunkt:

  • Der Blick öffnet sich nach außen, hin zu den Menschen, denen wir täglich begegnen (Woche 4: Nachfragen)
  • Das Gefühl übernimmt, wenn wir jemanden sanft trösten (Woche 6: Sanftheit)
  • Die siebte Woche hat wie immer einen Sonderstatus: Es ist die Karwoche, hier bekommen die ganz großen, intensiven Gefühl Raum (Woche 7: Furcht und große Freude)

Mir gefallen die Themen, denn es treibt mich um, mit welcher Härte Debatten zu Themen wie Migration oder in der Sozialpolitik geführt werden. Gefühlt wird es kälter in unserer Gesellschaft. Stellt sich die Frage, wie viel Mitgefühl wir in der Gemeinde zeigen und wie wir als Christen unserem Nächsten begegnen?

Ich hoffe, dass sich einige Kleingruppen zusammenfinden, um leidenschaftlich miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu beten.

Dziewas Ralf

 

 

 

 

Herzlich, euer Roland Bunde